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Die Schmuckwaren-Kollektion "Wladmir Michajlow" wurde aus Edelmetallen wie Platin, Weiß- und Grüngold gefertigt, die sich durch edle, zurückhaltende Töne auszeichnen. Das wichtigste Material ist Grüngold. Die Goldlegierung mit 14 Karat (Grüngold 585) hat ein weiches Couleur und einen hohen Edelmetallgehalt. Diese Legierung ist vor allem dafür bekannt, dass sie die festeste natürliche Verbindung des Freigolds mit Silber darstellt. Das Silber verleiht der Legierung den olivenfarbenen Ton und überspielt die gelben Töne des Golds und die rötliche Färbung durch das Kupfer.

In Europa fand das Grüngold dank der neuen Technologie Quatre Couleurs seit der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert große Verbreitung. Damals wurde erstmals das Interesse an den Goldtönen geweckt. Aus den verschiedenen Farbtönen entstanden komplizierte malerische Kompositionen. Die Rocaille-Reliefs mit ihren feinen Farbnuancen zeichnen pastorale Hirtenszenen, Blumensträuße und himmlische Landschaften. Mithilfe dieser Technik wurden in virtuoser Meisterschaft ausgesuchte, exklusive und teure Erzeugnisse angefertigt.

Dieser Technologie bediente sich später auch Peter Carl Fabergé, der sich den künstlerischen Stilen seiner Epoche anschloss. Er offenbarte den Prominenten und Reichen seiner Zeit die Schönheit der Goldtöne. Die Aristokratie schätzte nun nicht allein das schwarze Gold, sondern auch die vielen Farbtöne des Edelmetalls. Aus den historischen Archiven ist bekannt, dass der Imperator Nikolai II. der Zarin Alexandra Fedorowna aus Anlass der Geburt einer Tochter eine Brosche mit großem Brillanten geschenkt hat, eingefasst in eine Diamantenplatine und Grüngold.

Die traditionelle Verwendung von Grüngold hat sich in der Schmuckkunst bis heute erhalten. Wladimir Michajlow hat sich dem Grüngold zugewandt, weil die weichen Töne des Materials es ihm ermöglichen, mit Zwischentönen und plastischen Linien zu spielen. In seinem Werk sind zurückhaltende Farbtöne wichtig, um die künstlerische Idee zum Ausdruck zu bringen und die vollkommene Bedeutung des christlich-orthodoxen Artikels zu vermitteln.