Die Geschichte
In Europa gewinnt das grüne Gold während der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert an Popularität, dank der neuen Technologie von Quatre Couleurs (Katr Kohler). So erwacht zum ersten Mal das Interesse an goldenen Farbtönen. Aus Gold in verschiedenen Farben werden komplexe malerische Kompositionen hergestellt. Die auf subtilen Nuancen basierenden Rockail-Basreliefs zeichnen multifigurierte Pastoralen, Blumensträuße und wunderbare Landschaften. Die raffiniertesten und teuersten Produkte, die eine virtuose Handwerkskunst erfordern, werden in dieser Technik hergestellt.
Fabergé-Sammlung
Später wird Carl Fabergé mit den Kunststilen seiner Zeit auf diese Technologie zugegriffen. Es zeigt die Schönheit der goldenen Schattierungen für Vertreter der edelsten Schichten des Lebens. Die Aristokratie beginnt nicht nur Herzgold zu schätzen, sondern auch andere Schattierungen von Edelmetall. Aus den Archiven ist bekannt, dass Kaiser Nikolaus II. seiner Frau Alexander Fjodorowna anlässlich der Geburt einer ihrer Töchter eine Brosche mit einem großen Diamanten, der in mit Diamanten übersätem Platin und grünem Gold umrandet ist, geschenkt hat.
Edler Farbton
Die Tradition der Verwendung von grünem Gold in der Schmuckkunst bleibt auch in Zukunft erhalten. Vladimir Mikhailov spricht das grüne Gold als ein Material an, das eine weiche Färbung hat, die es ermöglicht, das Spiel der Halbtöne und die Plastik der Linien zu verfolgen. In seinen Werken ist die farbliche Zurückhaltung wichtig, die einen künstlerischen Plan darstellen und die ganze Tiefe des orthodoxen Produkts vermitteln kann.
Was die technischen Eigenschaften von grünem Gold betrifft, ist es eine Legierung von 585 Proben. Es basiert auf 58,5% Gold, 30% Silber, Ligaturen 11,5%, einschließlich Kupfer. Es ist eine harte und robuste Legierung, sie eignet sich gut zum Formen, ist in der Luft stabil, d. H. Sie wird praktisch nicht verdunkelt.
Die Legierung zeichnet sich durch ihren milden Olivenschatten aus, der Silber verleiht, indem sie die gelben Goldtöne und den Rotklang von Kupfer dämpft.